
Università degli Studi di Trieste - DEEI
via A. Valerio 10, 34127 Trieste (Italy)
+39 040 5583410
segrdeei@units.it
Prof. Walter Ukovich, dott. Stefano Mininel, dott. Federica Vatta
Die Universität Triest (www.units.it) steht für eine hervorragende Forschung sowie für Ausbildung und Exzellenztraining zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Die Universität ist das Zentrum des „Trieste System“, einem ständig wachsenden Zusammenschluss von nationalen und internationalen Institutionen und High-Tech Unternehmen rund um die Universität und dem Area Research Park (www.area.it).
Die Abteilung für Elektrotechnik, Elektronik und Informatik (www.deei.units.it) der Universität Triest hat die meisten e-society Projekte initiiert und koordiniert. Die Projekte betreffen Netzwerkaktivitäten (städtisch, regional, national und international), e-integration wie z.B. e-learning, e-business, e-logistics, e-health und e-government.
Im Zuge der letzten acht Jahre hat der TRI ICT Partner auch viele Konsortien und europäische Netzwerke betreut: z.B. Adria-Danubio Consortium for the Corridor V, Virtual University of Adriatic-Ionian Basin UNIADRION (www.uniadrion.net), Central and Eastern European University Network CEI-UN, AlpeAdria University Initiative ALADIN (www.aladin.units.it), Alpe-Adria Cooperative E-learning Space, Living-Lab-based Open-Three (O3) Consortium (www.o3consortium.eu) und O3-Enterprise spinoff (www.o3enterprise.eu), welches sich den drei Dimensionen der EU-“wellbeing”-policy widmet.
Auf Grund der geographischen Lage Triests und der langen Tradition der Stadt in der „Europäischen Integration“ hat sich die Universität in den letzten Jahrzehnten auf Forschung sowie Ausbildung und Exzellenztraining mit Fokus auf Schwellenländer in Zentral- und Südeuropa spezialisiert. Die Universität widmet sich u.a. der Weiterentwicklung der EU-27 Länder und der Zusammenarbeit zwischen den 40 Ländern des erweiterten Europa.
Diese Ausrichtung brachte und bringt Synergieeffekte für die wachsende Zahl an nationalen und internationalen Institutionen und High-Tech Unternehmen, die rund um die Universität und den Area Research Park (zusammen bekannt als „Trieste System“) tätig sind: International Center for Theoretical Physics – ICTP, International School for Advanced Studies – ISAS (momentan eine selbstständige Universität), International Center for Genetic Engineering and Biotechnology – ICGEB, International Center for Science and High Technology – ICS, Elettra Synchrotron, und viele weitere Institutionen und High-Tech Unternehmen, die z.B. in den Bereichen Biotechnologie, Bioengineering, Neuroscience, Information und Kommunikationstechnologien, Landwirtschaft, Nachhaltige Entwicklung, Volkswirtschaft tätig sind. (Näheres unter: www.area.ts.it – “companies, institutions & labs”).
Trieste System – dieser einzigartige Zusammenschluss ermöglicht erstklassige Forschung, akademische Ausbildung und Schulungen in den meisten der beforschten Gebiete, sowohl mit Anwendungs- als auch Forschungsschwerpunkt. Triest weist eine 15-mal höhere Forschungsdichte auf als der europäische Durchschnitt.
Die enge Zusammenarbeit im Trieste System erlaubt es der Universität Triest gemeinsam mit den Partnern Institutionen, Unternehmen und Regierungen der Nachbarländer individuelle Ausbildung und Schulung anzubieten, im Speziellen in der CEI/SEE Region.
Die Abteilung DEEI der Universität Triest, das Laboratorium (ORTS) (www2.units.it/~orts/) und Studi Superiori di Ingegneria Clinica - Higher Education in Clinical Engineering (SSIC-HECE) (www.ssic.units.it), unter der Leitung von Prof. Walter Ukovich, haben die meisten der e-society Projekte gestartet und koordinieren viele auch weiterhin. Die Projekte reichen von e-logistics bis e-health, e-learning, e-government. Viele weitere Forschungen wurden mit Partnern nicht nur experimentell bearbeitet, sondern auch zu innovativen Leistungen weiterentwickelt.
DEEI widmet sich etwa 100 Forschungsprojekten in den Bereichen Elektronik und Informationsentwicklung (inkl. Bio and Health Engineering, Telecommunication, Automation and Control, Engineering Management and Computer Science). DEEI führt auch viele EC Aktivitäten durch, wie z.B. STREP, CA, NOE, COST, INTERREG.
In den letzten 10 Jahren hat ORTS Forschungsprojekte zu Operations Research, Optimization Models and Algorithms, Industrial and Distribution Logistics, Production Planning and Control, Logistic Chain Modelling and Control, Transportation Modelling, Planning and Management, Public and Controlled Market Tariff Systems, Autonomous Agent Protocols, Innovation Models und Efficiency Evaluation realisiert.
SSIC-HECE hat viele Konsortien und europäische Netzwerke unterstützt, z.B. AlpeAdria University Initiative (ALADIN), INTERREG Italian-Slovenian Cooperative E-learning Space (ISCELS), e-health Open-Three Consortium.
Die 14-jährige Erfahrung in der Vermittlung von Clinical Engineering SSIC-HECE auf hohem Niveau erlaubte es, das e-learning basierende Higher Education in Clinical Engineering (HECE) aufzubauen (www.ssic.units.it). Unter der Schirmherrschaft des Intergovernmental Central European Initiative University Network CEI UN unterstützt SSIC-HECE eine jährliche Spring School zu "ICT, economical and organizational issues for e-health integration in the enlarged Europe" für Studierende und Lehrende aus mehr als neun europäischen Ländern.
DEEI koordiniert die 4e-4Health Initiative (http://www.tbs.units.it/PRG/4e-4h/index.htm), welche der Gesundheitsversorgung im Anbetracht der europäischen Integration gewidmet ist. Für eine europäische Gesundheitsversorgung werden Ideen und Konzepte gesucht. Die Initiative wird zusammen mit der Higher Education in Clinical Engineering (SSIC-HECE), der Italian Society for Quality of Healthcare (SIQAS) und mit vielen Partnern aus der E-Health Branche (und im speziellen aus Friaul Julisch Venetien) vorangetragen.
E-Health (IKT in der Gesundheitsbranche) umfasst Informations- und Kommunikationstechnologie als Unterstützung für eine große Zahl an Arbeitenden: Ärzte, Gesundheitsmanager, Pflegepersonal und Sozialarbeiter. Darüber hinaus soll IKT den Nutzern von Leistungen der Gesundheitsbranche, z.B. Patienten, von Vorteil sein.
In diesem großen und sensiblen Themengebiet soll Nutzern schon im Innovationsprozess große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Forschung und Entwicklung von neuen Produkten und Leistungen sollen auf die Bedürfnisse der potenziellen zukünftigen Nutzer ausgerichtet werden. “Living Labs” und Innovationsplattformen stellen geeignete Methoden dar, um neue Ideen zu bekommen, deren Potential zu testen und Konzepte zu fördern.
Die Länder der Europäischen Union sollen nicht nur E-Health Programme beforschen und entwicklen, sondern auch die nationalen Gesundheitssysteme austauschen und miteinander verbinden und eine europäische Gesundheitsregion nach dem Europäischen E-Health Rahmenplan ermöglichen. Dies ist ein grundlegender Bestandteil der i2010 Strategie der Europäischen Union: Die Sicherheit und die Qualität der Gesundheitsleistungen sowie die Inanspruchnahme von Diensten sollen verbessert werden. Gleichzeitig soll das Wachstum in diesem innovativen und attraktiven Industriezweig gefördert werden.
Die Region Friaul Julisch Venetien, welche immer schon eine der ersten Unterstützer von Innovationen im Gesundheitsbereich war, kann zusammen mit den Nachbarn Österreich, Slowenien und Kroatien ein „Living Lab“ werden und Innovationen und Umsetzungen im Gesundheitsbereich fördern. Die Regionen können vorangehen und grenzüberschreitendes Management im Gesundheitsbereich vorleben und eine Modellregion der Europäischen Union werden.
Die Initiative kann auf die breite Unterstützung von Bürger und Bürgerinnen und die aktive Teilnahme der öffentlichen Stellen und der Industrie in den Bereichen Gesundheit, IKT, e-health und e-government bauen.
Die nächste Veranstaltung wird voraussichtlich zwischen 18. und 20. Februar 2010 in Venedig stattfinden, der IEEE Workshop on Health Care Management (www.deei.units.it/WHCM2010/).